• 16.03.2020
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Corona-Krise

IG BCE schließt ab sofort alle Einrichtungen für den Publikumsverkehr und sagt alle Großveranstaltungen ab

Vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Corona-Krise schließt die IG BCE ab sofort alle Einrichtungen für den Publikumsverkehr. Das gilt für unsere bundesweit 50 Bezirks- und Landesbezirksstellen ebenso wie für unsere Hauptverwaltung in Hannover. Auch die drei Bildungszentren in Bad Münder, Haltern am See und Kagel-Möllenhorst, die Fejo und das Heinrich-Imbusch-Erholungswerk werden geschlossen. Die Maßnahmen gelten zunächst bis zum 30. Juni 2020.

Rudi Heim

IG-BCE-Hauptverwaltung in Hannover IG-BCE-Hauptverwaltung in Hannover

"Die Corona-Krise macht immer drastischere Maßnahmen notwendig, um das Tempo möglichst zu drosseln, in dem sich das Virus ausbreitet", sagt der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis. "Vor diesem Hintergrund müssen auch wir Entscheidungen treffen, wie wir einerseits die Arbeitsfähigkeit unserer Organisation sicherstellen, wie wir andererseits alles Notwendigkeit zum Schutz der hauptamtlich Beschäftigten tun."

Gleichzeitig werden alle Anstrengungen unternommen, um dem Beratungsbedarf unserer Mitglieder und Funktionäre weiterhin gerecht werden zu können. Dazu baut die IG BCE aktuell mit Hochdruck alle Möglichkeiten der digitalen Kommunikation aus. Das gilt im besonderen Maße für den Rechtsschutz.

Die bildungspolitischen Seminare werden abgesagt. Gleichzeitig prüft die IG BCE aber, welche Inhalte möglicherweise in Form von Video-Schulungen vermittelbar sind. Ein solches Angebot werden wir ersatzweise aufbauen. 

In vielen Bundesländern und Kommunen sind alle größeren, aber auch kleinere Veranstaltungen bereits verboten. Auch das dient der Vorbeugung. Dementsprechend hat bzw. wird auch die IG BCE bis Ende Juni alle eigenen geplanten Veranstaltungen absagen. Das betrifft auch größere Konferenzen und Veranstaltungen wie das Bundesjugendtreffen, den Frauentag in unserer Hauptverwaltung oder auch die Tagung der Schwerbehindertenvertretungen in Bad Münder. 

"Es schmerzt, solche Kristallisationspunkte unserer gewerkschaftspolitischen Arbeit und Gemeinsamkeit in diesem Jahr aufgeben zu müssen", sagt Vassiliadis. "Doch alles andere wäre nicht zu verantworten."

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