Übernahme

Perspektiven für Junge

Alle reden vom Fachkräftemangel und vom demografischen Wandel. Die IG BCE redet nicht nur, sie gestaltet. Etwa durch die Demografie-Tarifverträge, aber auch durch verschiedene tarifliche Initiativen in Sachen Ausbildung und Übernahme.

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Ausbildung in der chemischen Industrie
29.10.2013

Dank des Tarifvertrages „Zukunft durch Ausbildung“ ist es beispielsweise gelungen, dass trotz sinkender Schulabgängerzahlen die Zahl der Ausbildungsplätze in der chemischen Industrie seit 2003 um mehr als zehn Prozent gesteigert und auf hohem Niveau stabilisiert werden konnte. „Das ist ein Ergebnis unserer Tarifverträge, diese Erfolgsstory wollen wir fortschreiben“, erklärt IG-BCE-Vorstandsmitglied Peter Hausmann.

Ziel ist einmal, den Tarifvertrag „Zukunft durch Ausbildung“, der Ende 2013 ausläuft, fortzusetzen. Zusätzlich will die IG BCE in der Chemie-Runde 2014 aber auch Regelungen schaffen, die die Übernahme der ausgelernten Azubis verbessern. Gerade mal ein Drittel von ihnen erhält nach der Ausbildung einen unbefristeten Vertrag. „Vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden Fachkräftemangels ist das völlig unverständlich“, so Peter Hausmann.

Auf positive Erfahrungen, per Tarifvertrag die Übernahme von Azubis zu garantieren, kann die IG BCE zurückgreifen. Das in der Wirtschaftskrise vereinbarte Modell „1000 x 1000“ sah vor, über den Fonds des Unterstützungsvereins der Chemischen Industrie einen Teil der Lohnkosten zu finanzieren, wenn Ausgelernte über den Bedarf hinaus übernommen wurden. Für mehr als 600 junge Menschen konnte so eine Perspektive in der chemischen Industrie geschaffen werden.

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