Ferienjob

Im Sommer etwas dazu verdienen

Die meisten Schüler können sie kaum erwarten: Die Sommerferien.
Viele Jungendliche nutzen die schulfreie Zeit, um etwas Geld zu verdienen. Doch auf dem Weg zum Ferienjob ist so manche Klippe zu umschiffen – besonders, wenn man noch nicht volljährig ist. Wir geben Tipps, was Ferienjobber beachten sollten. 

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Ab 15 Jahren gilt man aus Jugendlicher und darf bis zu acht Stunden am Tag arbeiten. Ab 15 Jahren gilt man aus Jugendlicher und darf bis zu acht Stunden am Tag arbeiten.
  • Von: Regine Suling
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Wer in den Ferien arbeiten will steht zu allererst vor einer Frage: Wie komme ich überhaupt an einen Job? Das wohl beste Rezept ist, sich bei Eltern, Freunden und Bekannten umzuhören. Oder man fragt auf eigene Initiative beim Bäcker oder im Supermarkt um die Ecke nach: Dort werden oft Aushilfen benötigt.

Wer glaubt, im Internet fündig zu werden, hat unter 18 Jahren wenig Chancen: Jobbörsen, die Ferienjobs versprechen, warten meistens nur mit einem sehr überschaubaren Angebot auf und sprechen vor allem volljährige Aushilfen an. Ein Blick auf Seiten wie www.ferienjobber.net, de.jobted.com/ferienjob-jobs oder www.ferienjobs4you.de lohnt aber, um sich einen ersten Überblick über Beschäftigungsmöglichkeiten zu verschaffen.

Besonders wichtig bei der Jobsuche ist auch das Jugendarbeitsschutzgesetz. Kinder im Alter von 13 und 14 Jahren dürfen nur zwei Stunden pro Tag arbeiten und leichten Aushilfsjobs nachgehen, etwa Prospekte verteilen oder babysitten. 

Und: Die Erziehungsberechtigten müssen der Tätigkeit zustimmen. Ab 15 Jahren gilt man als Jugendlicher und darf bis zu acht Stunden am Tag arbeiten. Allerdings nur von Montag bis Freitag, Samstage und Sonntage sind in der Regel tabu. Ausnahmen gelten nur für bestimmte Branchen, wie beispielsweise die Gastronomie.

Insgesamt können Schüler an 20 Tagen pro Jahr in Vollzeit arbeiten. Die Arbeitszeit muss zwischen 06:00 und 20:00 Uhr liegen. Aber Achtung: Nicht volljährige Ferienjobber unterliegen nicht nur dem Jugendschutzgesetz und der Zustimmung ihrer Eltern, sondern auch dem Steuerrecht. Das heißt: Ferienjobber müssen für ihren Arbeitslohn grundsätzlich Lohnsteuer entrichten. Hat der Ferienjobber eine Lohnsteuerkarte, fällt bis zu einem Monatslohn von 896 Euro keine Lohnsteuer an. Liegt der Verdienst darüber, fallen Steuern an. 

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